Martini-Treff 8. November 2018 We did it!

Am zehnten Martini-Treff, diesmal unter dem Motto «We can do it» gehörte die Bühne den Frauen. Den Frauen als Unternehmerinnen. Als Politikerinnen. Als Teil der Gesellschaft, der nach wie vor um Gleichberechtigung zu kämpfen hat.

Edith Saner, Vizepräsidentin des Grossen Rats des Kantons Aargau, schilderte zum Einstieg ihren persönlichen Weg zum Frausein – vom fröhlichen Singen des Lieds «Ich bin ein Schweizer Knabe» bis zu ihrem Entschluss, sich im Beruf wie auch in der Politik in Führungspositionen zu engagieren. In den Gesprächen mit Nationalrätin Yvonne Feri, Unternehmerin Doris Sommer und Karin Madliger, die als erste Frau in die erweiterte Geschäftsleitung der Neuen Aargauer Bank aufgestiegen ist, lotete Moderatorin Nicole Bühler die Befindlichkeiten und Haltungen von Frauen von heute aus. Sängerin Tanja Schmid begeisterte mit ihrer souligen Stimme, und Stéphanie Berger pfefferte das Programm zum Schluss mit Witz, Scherz und Ironie – und endlich bekamen die Männer, die bisher mit Samthandschuhen angefasst worden waren, doch noch ihr Fett ab. Da für den Apéro riche diesmal auch ein Teil des Campussaals zur Verfügung stand, verlockten die grosszügigen Platzverhältnisse die Gäste zu ausgiebigem Networking.
Fotos: Rolf Jenni, bildraus.ch

 

Martini-Treff 9.11.2017: Umzug in den Campussaal Brugg – Thema “Spitzenleistung”

Nach acht Austragungen in der Trotte Villigen ist der Martini-Treff 2017 in den Campussaal Brugg-Windisch umgezogen und erlebte mit über 300 Gästen einen neuen Rekordaufmarsch. Nach gehaltvollen Grussworten von Dr. Bernhard Scholl knöpfte sich Moderator David Kaufmann die drei Persönlichkeiten vor, die jede auf ihre Art Spitzenleistungen erbringen und darüber pointiert und unterhaltsam zu berichten wussten: Sebastian Bohren als ehrgeiziger Violinist, der seine fulminant gestartete Musikerkarriere nach einem 30-Jahresplan ausrichtet, TV-Köchin Meta Hiltebrand, die mit eiserner Disziplin am Herd ihres eigenen Restaurants steht und nebenbei ihre Medienauftritte durchzieht, und Schwingerkönig Matthias Glarner, der zwar mit der Schwingerkrone die höchste Trophäe seiner Sportart bereits gewonnen hat, aber gäng no den Ehrgeiz hat, endlich das Brünigschwinget zu gewinnen. Nachdem es bereits in den von David Kaufmann frisch und frech geführten Interviews einiges zu lachen gab, entpuppte sich zum Abschluss Stimmartist Martin O. als Stimmungsartist und begeisterte das Publikum mit seiner Performance, die in einer humoristischen Zusammenfassung des Abends ihren Höhepunkt fand.

Martini-Treff 10.11.2016: Full House mit “Mensch 4.0”

Über 250 Gäste zählte der Martini-Treff vom 10 November 2016; das Thema Industrie 4.0 – Wie Big Data Wirtschaft und Gesellschaft verändert – interessierte nicht nur viele Unternehmerinnen und Unternehmer, auch die lokale, regionale und kantonale Politik war in rekordhoher Zahl vertreten. In seinem Hauptreferat zeigte Dr. Stephan Sigrist, Leiter des Think Tanks W.I.R.E, welche Wunder einerseits das exponentielle Wachstum gesammelter Daten und die künstliche Intelligenz vollbringen können, entzauberte anderseits aber diese Wunder als eben künstlich, was noch lange nicht menschlich heisst. Sein Appell: Weiterhin Verstand und Gefühle verwenden, um in Gesellschaft und Wirtschaft erfolgreich zu bestehen! Eine Empfehlung, die übrigens auch Marco Hardmeier aussprach, der als Grossratspräsident ein einleitendes Grusswort an die Gäste richtete. Roland Brack, Gründer und Inhaber des Online-Händlers brack.ch, schilderte sein Erfolgsmodell, und Marc Beermann von der Allthings Technologies AG in Basel erläuterte am Beispiel seiner App-Plattform für die Immobilienwirtschaft, wie Big Data die Immobilienverwaltung vereinfachen, zugleich aber die Menschen einer Wohnsiedlung sozial vernetzen kann.

Martini-Treff 5.11.2015: (Über-)Leben mit dem starken Franken

Seit dem Entscheid der Nationalbank, den Wechselkurs zum Euro freizugeben, hat sich der Franken um rund zehn Prozent verteuert. Ein massives Handicap für unsere Exportwirtschaft, für den Schweizer Tourismus und den Schweizer Detailhandel. Vielen fehlen Umsätze, Margen werden pulverisiert, die Investitionskraft lässt nach. Gibt es ein Leben mit dem starken Franken? Und wie stellt man es an, zu überleben? Diesen Fragen ging der Martini-Treff 2015 nach. Referent Peter Buomberger startete mit einem Überblick zur aktuellen Währungslage und den Regeln, welchen die Wechselkurse folgen. Er zeigte auf, an welchen Stellschrauben in der gesamten Wertschöpfungskette die Unternehmer ansetzen können, um trotz zu hohem Frankenkurs fit zu bleiben. Von der Politik forderte er in erster Linie den Abbau von Bürokratie und regulatorischen Hürden. In der anschliessenden Podiumsdiskussion, von David Kaufmann zügig und mit Witz moderiert, blieb der Grundton trotz kritischer und selbstkritischer Voten optimistisch. Das Rahmenprogramm mit Musikkabarettist Flurin Caviezel und der Coverband Dinner 4/5 unterhielt bestens, und am opulenten Buffet vom Sternen, Oberbözberg, klang der Abend heiter aus.

Martini-Treff 2014: Nach der Masseneinwanderungs-Initiative

Am Donnerstag, 6. November, versammelten sich rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Trotte Villigen zum sechsten Martini-Treff. Mit prägnanten Grussadressen eröffneten Paul Stalder, Grossratspräsident Thierry Burkard und Regierungsrat Urs Hofmann die Veranstaltung. Auf dem Podium in Villigen diskutierten anschliessend unter Leitung von David Kaufmann Urs Hofmann, Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz, Unternehmerin und Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni und Cédric Wermuth, Nationalrat und Co-Präsident der SP Aargau. Als komödiantischer Gast trat Walter Andreas Müller in seiner Paraderolle als Christoph Blocher ans Rednerpult und parodierte en Passant auch andere Politgrössen wie Jean Ziegler und Moritz Leuenberger aufs Trefflichste. Die Band «Dinner for Five» sorgte mit souligen Klängen für die musikalische Begleitung. Beim abschliessenden Apéro riche, auch dieses Jahr reichhaltig aufgetischt von Thomas Schäublin und seinem Team, fand der Abend seinen «networkigen» Ausklang in bester Stimmung.

Martini-Treff 2013: Was wir von den Bauern lernen können

Markus Ritter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbands, referierte so spannend wie geistreich über die Situation der Schweizer Landwirtschaft im internationalen Kontext; Regierungsrat Roland Brogli gab eine Übersicht zur Landwirtschaft im Aargau. An der Podiumsdiskussion beteiligten sich unter Leitung von David Kaufmann neben den Referenten auch Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz, und Renzo Blumenthal, Mister Schweiz 2005 und Meisterlandwirt mit eigenem Hof und eigener Bioproduktelinie im Bündnerland. Der Hackbrettvirtuose Nicolas Senn, Moderator von “Potzmusig auf TV SRF 1, sorgte für musikalische Schwingungen.

Martini-Treff 2012:  Gesundheit!

Nach dem Eingangsreferat von Dr. med. Dieter Kissling, Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin in Baden, beteiligten sich an der Podiumsdiskussion unter Leitung von David Kaufmann Persönlichkeiten, die jede auf ihre Art die Schnittstelle zwischen individuellem Anspruch auf bestmögliche gesundheitliche Versorung und einer Gesellschaft, die sich universelle Gesundheitsversorguong gar nicht mehr leisten kann: Susanne Hochuli, Regierungsrätin des Kantons Aargau, Ruth Hubmel, Nationalrätin, Hans-Ulrich Iselin, Präsident des aargauischen Ärzteverbands, und Michael Müller, CEO von Bâloise, Konzernbereich Schweiz. Die humoristische Note kam von Claudio Zuccolini, dem schweizweit bekannten und für seine schonungslose Abrechnung mit Schweizer Befindlichkeiten gefürchteten Comedian.

Martini-Treff 2011:  Berufsbildung

Die gut organisierte Berufsbildung ist eine Stärke der Schweiz. Werden die Aufwände der Schweizer KMU bei der Ausbildung von Lehrlingen vom Staat angemessen berücksichtigt, oder verwendet der Staat unangemessen Mittel auf die finanzielle Unterstützung und den Ausbau des universitäten Bildungswegs? Nach einem Eingangsreferat von Prof. Dr. Margrit Stamm, Universität Freiburg, diskutierten unter Leitung von Filippo Leutenegger: Prof. Jürg Christener, FH Nordwestschweiz, Alfons Kaufmann, Zentralpräsient Schweiz. Maler- und Gipsermeisterverband, Christophe Darbellay, Präsident CVP Schweiz, Kathrin Hunziker, Departemeint BKS Kanton Aargau, und Heinz Schlegel, Gesamtleiter Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg. Die unterhaltenden Apercus steuerte die Kabarettistin Esther Schaudt bei.

Martini-Treff 2010: Vernetzt vorwärts

Der Martini-Treff war der Kooperation zwischen Wirtschaft und Politik gewidmet, mit Betonung auf den regionalen Beziehungen. Unter der Gesprächsleitung von Paul Stalder diskutierten Regierungsrat Roland Brogli, Transportunternehmer Ulrich Giezendanner, Künzli-Schuhe-Inhaberin Barbara Artmann und Nationalrat Hans Killer. Für die kabarettistischen Intermezzi sorgte Flurin Caviezel.

Martini-Treff 2009: Wieviel Politik braucht die Wirtschaft?

Prof. Dr. Reiner Eichenberger von der Uni Freiburg und Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, lieferten sich ein spannendes rhetorisches Duell. Mit pointierten Voten beteiligte sich Herbert Scholl vom Aargauischen Gewerbeverband an der Diskussion, die von Paul Stalder geleitet wurde.